Allgemeine Geschäftsbedingungen
Für digitale Inhalte und digitale Dienstleistungen · Stand: 25. Juli 2026
§ 1 Geltungsbereich, Vertragspartner, Begriffsbestimmungen
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge über den Erwerb digitaler Inhalte und digitaler Dienstleistungen, die Sie mit Jan-Philipp Jäckel, Merowingerstraße 60, 40225 Düsseldorf (nachfolgend „Anbieter") über die Websites masterclass.janijaeckel.com, wti.janijaeckel.com, wti-dashboard.janijaeckel.com und ai-voicetraining.janijaeckel.com schließen.
(2) Für das Coaching-Programm unter creatorcompass.janijaeckel.com gelten eigene Geschäftsbedingungen.
(3) Verbraucher im Sinne dieser AGB ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können (§ 13 BGB). Unternehmer ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss des Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt (§ 14 BGB).
(4) Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zu.
(5) Gegenstand der Verträge sind ausschließlich digitale Inhalte und digitale Dienstleistungen im Sinne des § 327 Abs. 2 BGB. Eine Lieferung körperlicher Gegenstände findet nicht statt.
§ 2 Vertragsschluss
(1) Die Darstellung der Produkte auf der Website stellt kein rechtlich bindendes Angebot dar, sondern eine unverbindliche Aufforderung zur Abgabe eines Angebots.
(2) Durch Anklicken der Schaltfläche, mit der Sie den Bestellvorgang kostenpflichtig abschließen, geben Sie ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Vertrages ab. Zuvor können Sie Ihre Eingaben jederzeit über die üblichen Tastatur- und Mausfunktionen sowie die Korrekturfunktionen des Bestellprozesses ändern.
(3) Der Anbieter bestätigt den Eingang Ihrer Bestellung per E-Mail. Der Vertrag kommt zustande, wenn der Anbieter die Bestellung ausdrücklich annimmt oder den Zugang zum digitalen Inhalt freischaltet.
(4) Vertragssprache ist Deutsch.
§ 3 Preise und Zahlung
(1) Alle angegebenen Preise sind Gesamtpreise und enthalten die gesetzliche Umsatzsteuer sowie sonstige Preisbestandteile. Zusätzliche Liefer- oder Versandkosten fallen nicht an.
(2) Die Zahlung erfolgt über die im Bestellprozess angebotenen Zahlungsarten. Der Kaufpreis ist mit Vertragsschluss sofort zur Zahlung fällig, soweit nicht ausdrücklich eine Ratenzahlung vereinbart ist.
(3) Bei vereinbarter Ratenzahlung wird der jeweils angegebene Gesamtbetrag in den angegebenen Teilbeträgen fällig. Der Gesamtbetrag wird im Bestellprozess ausgewiesen.
§ 4 Bereitstellung und Nutzungsrechte
(1) Der Anbieter stellt die erworbenen digitalen Inhalte unverzüglich nach Vertragsschluss und Zahlungseingang bereit. Die Zugangsdaten werden per E-Mail übersandt.
(2) Der Kunde erhält ein einfaches, nicht übertragbares Recht zur Nutzung der Inhalte zu eigenen Zwecken. Die Dauer der Bereitstellung ergibt sich aus der jeweiligen Produktbeschreibung.
(3) Der Kunde ist nicht berechtigt, die Inhalte ganz oder teilweise zu vervielfältigen, zu verbreiten, öffentlich zugänglich zu machen, Dritten zu überlassen oder zu bearbeiten, soweit dies nicht ausdrücklich gestattet oder gesetzlich erlaubt ist. Die Weitergabe von Zugangsdaten an Dritte ist untersagt.
(4) Der Anbieter ist berechtigt, den Zugang bei einem erheblichen Verstoß gegen Absatz 3 nach vorheriger Abmahnung zu sperren.
§ 5 Widerrufsrecht
Verbrauchern steht ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Die Einzelheiten ergeben sich aus der Widerrufsbelehrung, die Bestandteil dieser AGB ist und Ihnen zusätzlich in Textform übersandt wird. Unternehmern steht kein Widerrufsrecht zu.
§ 6 Vorzeitiges Erlöschen des Widerrufsrechts bei digitalen Inhalten
Bei Verträgen über die Bereitstellung von nicht auf einem körperlichen Datenträger befindlichen digitalen Inhalten erlischt das Widerrufsrecht nach § 356 Abs. 6 BGB, wenn der Anbieter mit der Vertragserfüllung begonnen hat, nachdem der Verbraucher ausdrücklich zugestimmt hat, dass der Anbieter mit der Vertragserfüllung vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnt, und der Verbraucher seine Kenntnis davon bestätigt hat, dass er durch seine Zustimmung mit Beginn der Vertragserfüllung sein Widerrufsrecht verliert, und der Anbieter dem Verbraucher eine Bestätigung nach § 312f BGB zur Verfügung gestellt hat.
§ 7 Laufzeit und Kündigung bei wiederkehrenden Leistungen
(1) Wird ein Vertrag über eine wiederkehrende Leistung geschlossen, ergeben sich Laufzeit und Kündigungsfrist aus der Produktbeschreibung im Bestellprozess.
(2) Die Kündigung ist jederzeit zum Ende der jeweils laufenden Abrechnungsperiode möglich.
(3) Verbraucher können solche Verträge zusätzlich über die bereitgestellte Kündigungsschaltfläche nach § 312k BGB kündigen.
(4) Das Recht zur Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
§ 8 Mängelhaftung
(1) Für digitale Inhalte und digitale Dienstleistungen gelten gegenüber Verbrauchern die §§ 327 ff. BGB.
(2) Der Anbieter stellt während der Bereitstellungsdauer Aktualisierungen bereit, die erforderlich sind, damit die Vertragsmäßigkeit erhalten bleibt (§ 327f BGB).
§ 9 Haftung
(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.
(2) Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf. In diesem Fall ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.
(3) Im Übrigen ist die Haftung ausgeschlossen.
(4) Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.
§ 10 Kein Erfolgsversprechen
Die angebotenen Inhalte vermitteln Wissen und Methoden. Ein bestimmter wirtschaftlicher Erfolg wird nicht geschuldet und nicht zugesichert. Der Eintritt eines Erfolgs hängt maßgeblich von der eigenen Umsetzung, den individuellen Voraussetzungen und dem Marktumfeld des Kunden ab. Dargestellte Ergebnisse einzelner Kunden sind Einzelfälle und nicht repräsentativ.
§ 11 Anwendbares Recht und Gerichtsstand
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als dadurch der durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates des gewöhnlichen Aufenthaltes des Verbrauchers gewährte Schutz nicht entzogen wird.
(2) Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag der Geschäftssitz des Anbieters.
§ 12 Schlussbestimmungen
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, so berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht.